Mykonos Guide

Travel

Hallo ihr Lieben,

Heute kommt nun endlich mein Mykonos-Guide. Schande über mein Haupt, denn es hat viel zu lange gedauert. Erst vor wenigen Wochen war ich in Berlin, anschließend in Kiel und seit einer Woche bin ich nun endlich mal wieder in Dresden. Bisher hatte ich also nie richtig Zeit und Ruhe, um den Post für euch zu schreiben. Jetzt sieht das Ganze für die nächste Woche allerdings anders aus, denn ich habe nochmal Urlaub. Aber genug gelabert, viel Spaß  mit meinem Guide für Mykonos! 😉


Mykonos, Greece ist eine ca. 85km² große Kykladeninsel im ägäischen Meer und für mich eines der besten Urlaubsziele für junge Leute und definitiv nicht (nur) wegen der exzessiven Parties. Die Insel bietet feinste Sandstrände, super leckeres Essen, tolle Locations, viele Shoppingmöglichkeiten und natürlich auch die verdammt guten Partys. Ein Fleckchen Erde, was für meine Begriffe noch viel zu unbekannt ist, aber gerade auch deshalb wahrscheinlich seinen Charme noch nicht verloren hat.

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Die Unterkunft:

Wir haben unsere Flüge und das Hotel über ein Reisebüro gebucht. Unsere Reiseberaterin hatte uns mehrmals verschiedene Hotels vorgestellt, doch erst im 3. Anlauf hatten wir dann DAS Hotel gefunden. Wir entschieden uns für das familiengeführte Kamari Hotel. Die Wahl war definitiv keine Schlechte, denn die Anlage wurde erst vor Kurzem renoviert. Was auch für das Hotel sprach, war die schöne und familiäre Atmosphäre. Kein Vergleich zu einer Bettenburg mit 500 oder noch mehr Zimmern, wo sich jeden Morgen die Menschenmassen zum Frühstück schieben und man mindestens 5 Minuten auf den Fahrstuhl wartet. Ein weiterer Pluspunkt – die Entfernung zu den Stränden. Da Mykonos´ Südküste sehr verschlungen ist, reiht sich eine Bucht an die Nächste. Durch die gute Lage unseres Hotels hatten wir somit die Qual der Wahl zwischen den Buchten Psarou und Platys Gialos.

Die Strände:

Paradise Beach, Super Paradise Beach:
Hier ist besonders das Partyvolk gut aufgehoben, denn die Strände schlafen nie. Party von früh bis spät ist hier das Motto. Und der Musikpegel bleibt 24h konstant. Wer nachts seine Ruhe braucht, ist hier falsch aufgehoben.

Platys Gialos, Ornos Beach:
Beide Strände zeichnen sich durch den feinen Sand, die leckeren direkt am Strand gelegenen Beachrestaurants und günstige Strandliegen aus. Sehr beliebt und dementsprechend gut gefüllt.

Ornos Beach

Kalafati:
Der Strand für Wassersportler. Wasserski, Kitesurfen, Jet Ski – Kalafati Beach ist bekannt für sein umfangreiches Angebot an Wassersportaktivitäten. Ansonsten ist am Kalafati eigentlich nichts los. Also wer es eher ruhig mag, der ist  hier richtig. Es gibt einen kleinen Bereich mit Strandliegen und Schirmen und ein mäßig gutes Restaurant, welches ich aus eigener Erfahrung nicht empfehlen kann.

Kalafati Beach

Psarou:
Der Luxusstrand – Mit 60,- € für zwei Liegen mit Schirm ist man pro Tag dabei. Im Meer liegen die Yachten prominenter Griechen vor Anker. Der Sand ist der feinste der ganzen Insel (glaube ich) und tagsüber wird entspannte Chill-Out-Music gespielt.

Elia Beach:
Die Alternative zu Kalafati. Elia Beach bietet viele günstige Liegen, eine gute Taverne und einige Wassersportaktivitäten. Außerdem ist der Sand sehr fein und der Strand besonders breit. Meiner Meinung nach super geeignet als Ziel für einen Tagesausflug, denn hier lässt es sich eine Weile aushalten!

Elia Beach

Natürlich ist das nur eine Auswahl der Strände, schließlich hat Mykonos davon noch viele weitere zu bieten. Doch ich möchte nur von denen sprechen, die ich selbst besucht habe. Dazu zählen die Strände im Norden nicht, denn sie sind größtenteils schlecht erschlossen und demzufolge auch nicht von Lifeguards bewacht. Außerdem sind die Nordstrände dem Sommerwind Meltemi ausgesetzt, der dort immer für eine kühle Brise sorgt.

Shopping:

Shoppen auf einer kleinen Insel im Mittelmeer? Ob man da von Shoppen überhaupt sprechen kann?? JA, man kann! Gleich am Abend nach unserer Ankunft machten wir uns mit dem Bus auf den Weg in die Hauptstadt. Mykonos-Stadt erwacht am Abend erst richtig zum Leben! Die kleine Altstadt kommt einem durch die unzähligen verschlungenen Gassen auf einmal riesig vor und an jeder Ecke kann man einen neuen individuellen Laden entdecken.

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Wir waren wirklich total überwältigt, mit einer solchen Vielfalt an Geschäften hatten wir nicht gerechnet. Aber als wären die kleinen wunderhübschen Lädchen nicht genug, haben wir sogar die großen Mode- und Schmuckhäuser wie LV und Chopard entdeckt!

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Für alle Shopaholics ist Mykonos demnach genau das Richtige. Was mir besonders gefallen hat, war die Vielseitigkeit und Individualität der Läden. Man findet selten einen Touri-Shop wie man ihn aus Berlin, London oder auch von der Ostsee kennt. Ihr wisst schon, die, wo man Schlüsselanhänger, Postkarten oder Schneekugeln mit Stadtsilhouette bekommt. Stattdessen nimmt man sich ein trendiges Einzelstück von der Insel mit Heim. Die bekommt man in Form von handgemachtem wunderhübschem Schmuck, mykonischen Designerrucksäcken und -taschen oder auch in allen Farbfacetten erhältliche Espandrilles.

Essen:

Für einen Lunch oder zum Abendessen finden sich scheinbar unzählig gute Möglichkeiten. Nahezu in jedem Ort  gibt es Tavernen die oftmals direkt am Strand gelegen sind. Wie schon erwähnt kann ich die am Kalafati Beach nicht so empfehlen. Das Essen mag nicht schlecht sein, aber sagen wir so  es war außen hui, innen pfui.

Das komplette Gegenteil dazu ist die Taverne Yialo-Yialo am Platys Gialos. Ich habe dort ungelogen die besten Spagetti Carbonara MEINES LEBENS gegessen!!! Ich bin überhaupt nicht darauf klargekommen, sie waren so übertrieben lecker. Das Personal ist auch sehr zuvorkommend, jung und sympathisch und das Restaurant sehr modern eingerichtet. Der Taverne gehört sogar ein Strandabschnitt an dem wir uns für einen Tag Liegen gekauft und uns den Beachservice gegönnt haben. Auf TripAdvisor findet man auch nur positive Bewertungen. Wirklich TOP.

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In Mykonos-Stadt konnten wir uns kaum entscheiden, welches Restaurant wir besuchen sollten. Leider fanden wir die meisten, aufgrund unserer fehlenden Orientierung und ihrer romantisch versteckten Lage einfach nicht wieder.

Für einen Lunch nach griechischer Art machten wir auf der Matogianni Street im „La Casa“ Halt. Ein anderes Mal bei „Souvlaki Story“. Beides kann ich nur empfehlen.

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An unserem letzten Abend besuchten wir die Marco Polo Taverne. Sie befindet sich gleich in einer Gasse an einem größeren Platz und ist deshalb leicht zu finden. Das Essen war auch hier sehr lecker und reichlich.

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Für einen Snack zwischendurch kann ich euch die AB Food Markets empfehlen. Ihr solltet wissen, dass die Lebensmittel auf Mykonos um einiges teurer sind als wir es aus Deutschland gewohnt sind. In diesem Supermarkt gibt es jedoch eine relativ große Auswahl zu moderaten Preisen.

Sights:

Mein erster Tipp für alle die Mykonos besuchen und entdecken wollen: mietet euch einen fahrbaren Untersatz. Ob nun eine Vespa, ein Quad oder doch ein Auto, letztlich bringt euch ein jedes ans Ziel. Wir haben unser Quad bei Moto Speed gebucht, denn sie sind die Einzigen die eine Vollkasko-Versicherung anbieten. Wenn ihr erstmal mobil seid kann die Erkundung so richtig los gehen. Die Busse fahren nämlich nur die zentralsten Punkte an. Mit dem Quad könnt Ihr ganz individuell entscheiden, wo es langgehen soll und somit kleinste Gassen entlang fahren und schöne Stellen erkunden.

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Für alle Pärchen lohnt sich die Fahrt zum Kap Armenistis. Dort erwartet euch der wohl romantischste Ort der ganzen Insel. Nicht viele nehmen den langen Weg bis an die Nordwestspitze auf sich, so waren wir beide sogar ganz alleine dort. Der alte und ein bisschen unheimlich anmutende Leuchtturm steht einsam und verlassen. Man blickt aufs weite Meer und verspürt das Gefühl völliger Freiheit.

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Ein weiteres Highlight ist der Sonnenuntergang über Mykonos-Stadt. Es gibt mehrere Plattformen die sich am Straßenrand der Serpentinen befinden. Von verschiedenen Ebenen kann man dann beobachten wie der Tag zu Ende geht. Zeitiges Kommen lohnt sich, denn die Park- und Sitzplätze auf den Mauern sind sehr rar.

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Sehenswert sind auch die fünf Windmühlen (Kato Mili). Sie bilden das Wahrzeichen Mykonos´ und sind gleichzeitig das beliebteste Fotomotiv der Gegend. Sie stehen auf einer Anhöhe am Meer nahe der Inselhauptstadt, aber man erreicht sie gut zu Fuß. Früher sollen es 10 Mühlen gewesen sein, die das Getreide aus den umliegenden Dörfern gemahlen haben.

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Wer so richtig Tourist sein möchte geht in eines der Cafés und Restaurants in Little Venice. Das Flair ist einzigartig und die Aussicht, vor allem beim Sonnenuntergang, traumhaft. Trotzdem fehlten mir bequeme Sitzgelegenheiten, hübsche Tischdeko und nettes Personal, weshalb wir dort nur kurz verweilten.

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Ein Ausflug der sich abermals lohnt ist eine Südküstentour mit einem Fischerboot. Ich empfehle euch dabei nicht das erst beste Angebot zu nehmen, sondern ein Bisschen rum zu schauen. Die Touren sind zwar nicht ganz günstig, aber man ist schließlich auch den ganzen Tag unterwegs, stoppt an verschiedenen (teilweise verlassenen) Stränden, geht mit etwas Glück bei günstigen Windverhältnissen sogar in den Drachenfelsen schnorcheln und der Lunch ist auch inklusive.

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Party:

Wer auf Mykonos Urlaub macht, muss einmal feiern gehen! Nicht ohne Grund zählen die Clubs zu den Top Ten der Welt. DJ´s wie Steve Aoki, David Guetta oder Avicii legen regelmäßig in den größten Clubs Cavo Paradiso und ParadiseClub auf. Wir waren im Cavo Paradiso und es war ein richtig guter Abend! Ich habe die ganze Nacht durchgetanzt, wie zuvor nur einmal in Hamburg, weil die Musik einfach so gut war!

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Nun solltet ihr hoffentlich richtig Lust auf Mykonos bekommen haben! Ich für meinen Teil könnte glatt nochmal hinfliegen. Die nächsten Urlaube sind allerdings schon geplant, schließlich gibt es noch viel mehr zu entdecken.

xoxo
In Liebe, Annegret. ❤

Aphrodite for one day

Fashion, Lifestyle, Travel

Hallo Ihr Lieben,

als ich vergangene Woche auf Mykonos war, habe ich mich modetechnisch sehr viel inspirieren lassen. Vor allem den italienischen Touristinnen und griechischen Frauen musste ich immer wieder hinterherschauen und mir deren Style einprägen. Dabei habe ich festgestellt, dass bodenlange Kleider aus Baumwolle in dezentem Grau, Oliv oder Schwarz derzeit total beliebt sind. Mit wundervoll gleichmäßig gebräunter Haut und markanten neonfarbenen Accessoires oder Akzenten in Form von Espandrilles und Haarbändern haben sie darauß einen perfekten Sommerlook für die Stadt gezaubert.

Und Leute lasst euch sagen der Bohamian-Chic kommt zurück. Oder war er je weg? Luftige Wadenstiefel, Filz- und Strohhüte und Federn, Federn, Federn! Boho scheint im Süden total angesagt.

Trotzdem habe ich gedacht, dass die Mode in Griechenland bunter und luftiger ist. Wohlmöglich ist sie das auch, aber auf der Insel habe ich davon nicht viel mitbekommen. Dabei wären ein paar Farbtupfer in den weißen Straßen von Mykonos-Stadt eine schöne Abwechslung gewesen.

Und genau deshalb habe ich es mir auch nicht nehmen lassen, dieses wundervolle Kleid für euch in der Inselhauptstadt abzulichten. Die hübschen weißen Häuser und Straßen boten sich als Leinwand einfach perfekt an.

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Mit seinen dezenten Perlendetails am Kragen, den auffälligen Mustern und dem wunderschönen kräftigen Gelb, hat mich dieses Kleid schon im Laden total fasziniert und ich musste es sofort mit Griechenland assoziieren. Letztlich habe ich es mir auch tatsächlich nur für die Reise gekauft, denn für meine Begriffe harmoniert es wundervoll mit dem Flair welches die griechischen Dörfer ausstrahlen. Ob ich es hier in Deutschland tragen werde weiß ich allerdings noch nicht, denn ich finde, dass es kein Kleid für eine unserer modernen deutschen Großstädte ist.

Ist es albern das ich meine Kleidung an die Stadt (oder das Land) anpasse in der ich mich aufhalte? Bitte sag mir einer, dass ich nicht die Einzige bin, die das tut!

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So, nun verabschiede ich mich erstmal und wende mich mit vollem Tatendrang (oder auch nicht) dem Lernzeug zu. Ich hoffe ihr könnt dieses geniale Wetter besser nutzen als ich.

In Liebe, Annegret.

New In for Summer

Fashion

Hallo ihr Lieben,

ging für euch die Zeit auch schonmal wie im Fluge vorbei? Vor 10 Tagen schlug ich meinen Filofax auf und konnte kaum glauben, dass der 19. Juni und somit auch mein Urlaub immer näher rückt. Eigentlich wollte ich diesen Post auch schon am Anfang der Woche veröffentlichen, doch inzwischen ist Freitag geworden und ich sitze in Wien am Airport und warte auf meinen Anschlussflug in den Süden.

Ich kam in den letzten Tagen kaum noch hinterher. Mir schien als würde die Uhr einfach mehrere Stunden überspringen. Ich eilte von Arbeit zum Friseur,  weiter zum Waxing, Fitness, Koffer packen.. ach und Uni war da ja auch noch.

Doch jetzt ist die Arbeit erledigt, die Haare geschnitten, die Beine glatt wie ein Babypopo, die Muskeln aufgepumpt 😀 und der Koffer aufgegeben. Nun heißt es nur noch die Seele baumeln lassen und die Zeit mit meinem Freund genießen.

Bevor ich mich allerdings unter der griechischen Sonne bräune, möchte ich euch hier noch eine kleine Auswahl meiner neuen Teile für den Sommer zeigen, welche ich natürlich auch eingepackt habe.

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Kleid bodenlang  – Primark   Schuhe – Tally Weijl (2013)

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Bikini  – Hollister   Häkelweste – Bershka

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Kleid bodenlang NewYorker   Sandalen Osco 
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Jumpsuit FashionClub   Clutch Primark   Sonnenbrille  – FashionClub 

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Tunkia – Malvin Hamburg via TK Maxx   Plateau Pumps Primark

Ich schicke euch sonnige Grüße aus Wien!

in Liebe, Annegret.