Shades of Blue and White

Fashion

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich mal etwas weniger drum herum labern und stattdessen diese Bilder sprechen lassen. Sie strahlen Reinheit und Frische aus, getreu meinem gegenwärtigen Motto „fresh up your mind“. Frühjahrsputz für den Geist quasi um sich von den schweren, grauen Gedanken des Winters zu verabschieden. Winterdepression adieu! Sommerkinder wie ich es bin, kennen dieses Gefühl bestimmt nur zu gut, wenn die ersten Sonnenstrahlen wieder Kraft genug haben zu wärmen und damit den energy flow in einem  zurückholen.. Und plötzlich ist man wieder zu 100% da.

Hallo ihr Lieben, zurück aus Lissabon sende ich euch liebe Grüße aus meiner Heimatstadt Dresden. Ich bei meiner Familie zu besuch und und verbringe die letzten Urlaubstage.

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Jetzt geht das Jahr für mich erst richtig los. (Ich meine mal ehrlich, auf die ersten zwei Monate des Jahres könnte doch getrost jeder verzichten.) Der Filofax füllt sich mit tollen Terminen und der erste „Sommer“urlaub rückt auch bereits in greifbare Nähe. Die Abende sind hell und alles wirkt wieder so viel lebendiger.. Ich liebe dieses Gefühl und es verleiht mir mentale Stärke.

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Ich hoffe euch geht es ähnlich und ihr versteht was ich meine. Wenn ja, dann genießt diesen geistigen Frühling. 😉 Ich trage übrigens eine Bluse von Reserved, eine Hose von Calzedonia, Schuhe von Zara und eine Jeansjacke von H&M. Alles aktuell erhältlich.

Bisou, Bisou Annegret

 

när dagarna blir kortare

Fashion

Wenn die Tage kürzer werden..

dann fängt für mich die fünfte Jahreszeit an, der Spätsommer. Die Sonne steht tiefer, die Abende werden rauer und auf den umliegenden Feldern fahren Tag und Nacht die Mähdrescher um die Ernte einzuholen. Der Hochsommer verabschiedet sich und wenig später wird der Herbst  schon willkommen geheißen. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in meinem Springpost noch von den Gesängen der Frühlingsboten geschwärmt und nun verabschieden sich die Schwalben schon wieder in den Süden.

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Um noch ein Bisschen Spätsommerfeeling zu erhaschen fuhr ich mit meiner Freundin aufs Land und wir shooteten dieses Outfit. Lange war ich nicht mehr so offen gegenüber Mustern, doch dieses Kleid hat meine Skepsis wieder verstummen lassen. Für meine Begriffe ist das Muster zwar auffällig, doch durch die verschlungenen Blütenblätter und die verschiedenen ineinander stimmigen Farben auch gegenteilig dezent.

IMG_3370aKleid – H&M  Tasche – Bijou Brigitte 
(aktuell erhältlich)

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Genießt ihr auch noch ein paar Tage diese besondere Zeit. Vielleicht auch mit einem Bett im Feld und dem Blick in die unfassbaren Weiten des Universums. Bei einem warmen Tee und eingekuschelt in die Bettdecke von zu Hause, habe ich so letztes Jahr den Sommer mit meinem Freund verabschiedet. 

In Liebe,
Annegret ❤

New In for Summer

Fashion

Hallo ihr Lieben,

ging für euch die Zeit auch schonmal wie im Fluge vorbei? Vor 10 Tagen schlug ich meinen Filofax auf und konnte kaum glauben, dass der 19. Juni und somit auch mein Urlaub immer näher rückt. Eigentlich wollte ich diesen Post auch schon am Anfang der Woche veröffentlichen, doch inzwischen ist Freitag geworden und ich sitze in Wien am Airport und warte auf meinen Anschlussflug in den Süden.

Ich kam in den letzten Tagen kaum noch hinterher. Mir schien als würde die Uhr einfach mehrere Stunden überspringen. Ich eilte von Arbeit zum Friseur,  weiter zum Waxing, Fitness, Koffer packen.. ach und Uni war da ja auch noch.

Doch jetzt ist die Arbeit erledigt, die Haare geschnitten, die Beine glatt wie ein Babypopo, die Muskeln aufgepumpt 😀 und der Koffer aufgegeben. Nun heißt es nur noch die Seele baumeln lassen und die Zeit mit meinem Freund genießen.

Bevor ich mich allerdings unter der griechischen Sonne bräune, möchte ich euch hier noch eine kleine Auswahl meiner neuen Teile für den Sommer zeigen, welche ich natürlich auch eingepackt habe.

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Kleid bodenlang  – Primark   Schuhe – Tally Weijl (2013)

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Bikini  – Hollister   Häkelweste – Bershka

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Kleid bodenlang NewYorker   Sandalen Osco 
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Jumpsuit FashionClub   Clutch Primark   Sonnenbrille  – FashionClub 

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Tunkia – Malvin Hamburg via TK Maxx   Plateau Pumps Primark

Ich schicke euch sonnige Grüße aus Wien!

in Liebe, Annegret.

Citytrip to Prague

Lifestyle, Travel

Hallo ihr Lieben,

hattet ihr auch alle ein schönes Pfingstwochenende? Ich hatte glücklicherweise 5 Tage aufeinander frei und habe diese genutzt um mal wieder nach Dresden zu fahren. Ich nehme mir dann immer richtig viel vor um möglichst alle meine Freunde sehen zu können.

Am Freitag vor den Pfingstfeiertagen hatte ich so zum Beispiel noch ein farbenfrohes Fotoshooting mit einem befreundeten Fotografen. Wenn ihr neugierig auf die Resultate seid, dann folgt mir doch bei Instagram auf scandinavian_girl. Dort poste ich regelmäßig Bilder meiner tagtäglichen Erlebnisse.


Für den Pfingstsonntag hatten mein Freund und ich dann einen Tagsausflug nach Prag geplant. Wir starteten deshalb schon zeitig um den Tag ausgiebig in Prag nutzen zu können. Wir waren bereits schon mehrmals in Prag und kannten die Stadt deshalb schon ein Bisschen. Damals war es allerdings eher spontan mal so zum Shoppen und Bummeln. Diesmal wollten wir mehr von der Stadt sehen.

Nach 1 1/2 h Fahrzeit erreichten wir den P+R in Holesovice. Für den bewachten Parkplatz bezahlt man für den ganzen Tag dort nur 20 CZK (derzeit entspricht 1€ etwa 27 CZK) und hat eine super Anbindung an die Metro. Für eine Tageskarte bezahlt man umgerechnet 4,50€ und kann dafür den ganzen Tag bequem, schnell und unkompliziert von A nach B kommen. Geld wechseln ist übrigens auch direkt am Bahnhof möglich.

Mit der Metro fuhren wir keine 5 Minuten und konnten schon in der City am National Museum aussteigen. Das Museum steht direkt am Wenzelsplatz, dem wohl bekanntesten, aber  tatsächlich nur wenig an einen Platz erinnernden, Platz der Stadt. Namensgeber ist der Landespatron der tschechischen Bevölkerung, der Wenzel. Ihm hat man vor dem Museum ein Denkmal gewidmet.

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Wir liefen den Wenzelsplatz „hinunter“ und bogen, entgegen der Menschenmassen, links in eine Querstraße ein. So gelangten wir zur Lucerna-Passage. Sie beherbergt in verzweigten Flügeln Restaurants, Kinos, Geschäfte (u.a. einen süßen Dekoladen) und einen Ballsaal. Außerdem überraschte uns eine von der Decke hängende und ironisch anmutende Wenzelskulptur die bäuchlings auf einem toten Pferd thront.

Wir verließen die Passage und spazierten durch die versteckten kleinen Gässchen der Stadt.  Zufällig entdeckten wir so den Franziskanergarten, ein Stückchen Paradies inmitten der Großstadt. Brunnen, hohe Bäume und viele Bänke umsäumt von Rosenbüschen luden zum verweilen ein.

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Nachdem wir den Franziskanergarten durchquert hatten, stiegen wir wieder in die Metro und fuhren auf den Hradschin. Die Burg ist heute Präsidentensitz und lockt aufgrund zahlreicher Sehenswürdigkeiten wie dem St. Veits Dom oder dem goldenen Gässchen viele Besucher an. Wem umgerechnet 10,- € für den Eintritt in die goldene Gasse wert sind, der hat die Möglichkeit an Franz Kafkas Wohnhaus vorbei zu schlendern. Wir verzichteten jedoch auf die Besichtigung, der 11 Häuser. Stattdessen genossen wir den Ausblick von der Burg auf die Stadt. Man kann von oben tatsächlich ganz Prag überblicken. Wer eine Abkühlung braucht, bekommt die sogar auf der Burg in einem Open-Air Starbucks und den Mega-Ausblick von der Terrasse gibts gratis dazu.

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Über die Zamécké Schody Treppen stiegen wir wieder von der Burg hinab. Auf halbem Weg machten wir bei der wohl besten Trdelník-Bäckerei, wir hatten vorher noch kein besseres gegessen, der Stadt Halt. Durch unsere vergangen Aufenthalte in Prag  Den Duft der süßen Leckerei konnte man, ungelogen, bis hinauf auf die Burg riechen. Das Gebäck, zuvor mit Zucker, Zimt und Nusssplittern bedeckt, wird über offenem Feuer gebacken und kann nach Belieben auch mit Apfelmus, Nutella, Vanillepudding u.v.m. gefüllt werden.

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Nach dieser kleinen Stärkung besichtigten wir den Stadtteil „Kleinseite„. Das Viertel könnte malerisch kaum sein und erinnert mit seiner Architektur an das 18. Jahrhundert. Geleitet von den Rufen eines Pfaus, gelangten wir durch ein großes Tor in den wundervollen Garten des tschechischen Senats. Ähnlich wie der Franziskaner Garten auf der anderen Seite der Moldau, nur deutlich größer, eine weitere Ruheoase in der Stadt.

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Wir liefen weiter entlang der Moldau, unter der berühmten Karlsbrücke hindurch und erreichten so die Halbinsel Kampa und das sogenannte Prager Venedig. Hier entspannen bei schönem Wetter vor allem Einheimische auf den Wiesen. Da wir allerdings keine Zeit und Lust zum Verweilen hatten, kehrten wir um und überquerten die Moldau über die Karlsbrücke. Sie verbindet die Kleinseite mit der Altstadt.

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Die Altstadt wirkt durch die unzähligen Souvenirläden sehr touristisch und ist mancherorts leider viel zu überlaufen. Aber alle wollen nun mal die berühmte Sonnenuhr auf dem Altstädter Ring besichtigen oder die Teynkirche mit den Türmen Adam und Eva. Schließlich sind dies auch Sehenswürdigkeiten für die man, zumindest zum Schauen, mal nichts bezahlen muss.

Ich wollte mir unbedingt mal die Pariser Straße ansehen. Sie geht vom Altstädter Ring nördlich ab. Ich habe ihr liebevoll den Namen „Kurfürstendamm von Prag“ gegeben oder wäre Champs-Élysées treffender gewesen? Jedenfalls findet man dort, wie auf beiden benannten Straßen den Fashion-Luxus-Himmel. Sprich Valentino, Prada, Jimmy Choo, Dior, etc. Wer also einige Krönchen übrig hat, kann sie dort gut loswerden.

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Nicht weit von der Pariser Straße, etwas versteckt, befindet sich die spanische Synagoge. Sie ist im maurischen Stil errichtet und von innen üppig mit Gold ausgekleidet. Leider hatte sie nicht mehr geöffnet, als wir sie besichtigen wollten. Deshalb liefen wir weiter (östlich), durch den Pulverturm zum Platz der Republik. Dort befindet sich das Shopping-Center Palladium. Ich gehe dort, immer wenn ich in Prag bin, vor allem wegen Sephora hinein. UND weil ich die Riesenmacarons von  Patisserie Paul abstauben muss, denn ich liebe deren Vanillemacarons einfach über alles!

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Nachdem wir uns bei Macarons und  Frappucino etwas ausgeruht hatten, konnten wir feststellen, dass wir inzwischen schon allerhand gesehen hatten. Und gar nicht mehr viel auf dem Plan stand. Inzwischen war es aber auch schon 20 Uhr geworden.

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Wir verließen das Palladium und schlenderten „Am Graben„, eine Einkaufsstraße, entlang. Nach einem ausgiebigen Besuch bei Zara und Mango überkam uns dann aber der richtige Hunger. Unsere Suche nach traditionell tschechischem Essen, endete schließlich beim Italiener. Zu unserer Enttäuschung hatten die süßen kleinen tschechischen Bistros bereits geschlossen und so blieb uns nur der Gang in eines der überteuerten Touristenrestaurants übrig. Dort wird einem, „freundlicherweise“, schon das Trinkgeld mit 10% auf die Rechnung geschrieben und Salz, Pfeffer, Öl und Brot werden auch noch aufgeschlagen. Macht also besser einen großen Bogen um die Taverna Toscana auf dem Malé náměstí 11 wenn ihr mal in Prag seit.

Wer die Zeit genauer nimmt geht lieber im Feinkostgeschäft Zlatý kříž (Jungmannova 34) leckere tschechische belegte Brote essen. Oder zum Abschluss ähnlich stilbrüchig wie wir zu T.G.I. Friday´s (Am Graben 959). 

Nach dem Essen waren wir beide wirklich geschafft. Mein I-Phone sagte mir, dass ich über 20 km gelaufen war. Im Gegensatz zu meinen mickrigen 3 km an einem normalen Arbeitstag also wirklich enorm viel. Wir stiegen  deshalb gegen 23 Uhr wieder in die Metro und fuhren zurück nach Holesovice zu unserem Auto und anschließend nach Hause.

So ging ein ereignisreicher Tag zu Ende.

Uns hat übrigens der Marco Polo Reiseführer für Prag sehr weitergeholfen!


Was ich in letzter Zeit und besonders in Prag und Dresden gekauft habe, erfahrt ihr demnächst hier in meinem großen Sommer Haul. Und dann geht es für mich auch schon bald in den Süden.

Bis bald, Annegret.